Nuenen: Ab Mai 1884 mietete Vincent ein Atelier bei dem katholischen Küster Johannes Schafrat. Nach dem Tod seines Vaters zog auch Vincent dort ein. Mit der Zeit wurde es schwierig, Modelle zu finden. Der Pfarrer verbot seinen Gemeindemitgliedern, zu posieren. Er würde sie sogar bezahlen, wenn sie es nicht täten. Das ist einer der Gründe, warum Vincent Ende November Nuenen verließ und nach Antwerpen ging. Außerdem hoffte er, an der dortigen Akademie etwas zu lernen und sehnte sich nach einer Kunstwelt, die er so lange vermisst hatte. 1914 brachte Anton Kerssemakers, mit dem Vincent befreundet war, seine Erinnerungen an das Atelier zu Papier. Das Küsterhaus wurde 1936 abgerissen.